| Der Airedale Terrier
Herkunft und Geschichte
Der Airedale ist der König der Terrier und am weitesten verbreitet.
Ursprünglich als Waterside Terrier und manchmal auch als Bingley
Terrier bekannt, wurde er nach dem Aire-Tal im nordenglischen Yorkshire
benannt. Er ist der Nachkomme eines Gebrauchsterriers und eines Otterhounds.
Der Airedale wurde auf Hundeschauen bereits 1879 als eigenständiger
Schlag eingeordnet, gewann jedoch erst ab 1930 eine breitere Anerkennung
als Ausstellungshund. Um 1910 wurde der Airedale in den USA eingeführt.
Verwendung
Der Airedale, ein geschickter Ratten- und Entenfänger, kann auch
für die Jagd mit der Büchse abgerichtet werden und ist ein
vorzüglicher Wachhund. Ihm sind vielfältige Aufgaben übertragen
worden: Er war Meldehund in der britischen und der russischen Armee.
Charakter und Pflege
Der vielseitig verwendbare Airedale-Terrier eignet sich hervorragend
für denjenigen Liebhaber, der sich einen größren Hund
wünscht. Als Familienhund ist er den Kindern ein guter Spielgefährte,
äußerst treu und erträgt trotz seiner Größe
selbst beengte Wohnverhältnisse. Dann muß natürlich
für viel Auslauf gesorgt werden. Für Hundeschauen sollte man
ihn zweimal pro Jahr trimmen.
Rassestandard
Grösse
Widerristhöhe: Rüden 58 - 61 cm Hündinnen 56 - 59 cm
Gewicht
ca. 20 kg
Fell
Hart, dicht und drahtig
Farbe
Sattel, Nacken und Schwanzoberseite: Schwarz oder Grau; Rest Lohfarben
Ohren: zumeist etwas dunkler, Schattierungen an Hals und Schädelseiten
möglich; wenige weiße Haare zwischen den Vorderpfoten zulässig.
Körperbau
Langer, flacher Schädel v-förmige Knopfohren; tief gestellte
Brust; kurzer kräftiger, gerader Rücken; hoch angesetzte,
aufrecht getragene Rute. Seit dem 1.6.98 ist das Kupieren der Ruten
in Deutschland verboten
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